Projekt Haus Teil 1: Wo fängt man wie am Besten an?

Haus bauen

Nachdem mein Verlobter mir letztes Jahr im Sommer einen Antrag machte und wir nun dieses Jahr im Sommer heiraten werden, war für uns ziemlich schnell klar, dass wir als kleine Familie ein eigenes Haus bauen wollen.

Wir haben uns versucht im Internet zu informieren und mussten leider schnell feststellen, dass es dort ein riesiges Angebot an Informationen gibt, die einem im ersten Moment einfach erschlagen, wenn man keinerlei Ahnung mitbringt.

Ich dachte mir, dass ich meine gesammelten Erfahrungen mit Euch teile. Vielleicht interessiert den einen oder anderen das Thema oder Ihr befasst Euch gerade selber mit dem Thema.

Von der Idee bis zu ihrer Umsetzung

Nur die Idee alleine reicht leider nicht aus, um das Projekt “Hausbau” zu starten. Versucht lieber nicht Euch im Internet über Bauanbieter zu informieren. Die Informationsflut wird Euch überrollen und wirklich was mitnehmen werden Ihr auch nicht.

Hausbau – Realität oder Traumvorstellung?

Wir haben damit angefangen zusammen zu überlegen, was wir überhaupt haben wollen. Was wäre unsere absolute Traumvorstellung bezüglich der Grundstücksgröße, der Hausgröße und der Umgebung? Nicht zu vergessen: Wie viel wollen wir maximal für unseren Traum vom Haus ausgeben? Gerade bei diesem Punkt sollte man ehrlich zu einem selbst sein. Überschätzt man sich in diesem Punkt wird die Enttäuschung nur um so größer sein.

Nachdem wir diese Punkte gesammelt hatten, haben wir im Internet geschaut, wo man sich am besten über Bauanbieter informieren kann.

Fertighauswelt Wuppertal

Man muss dazu sagen, dass wir uns von Anfang an für ein Fertighaus entschieden hatten, da wir möglichst schnell in unser neuen Zuhause einziehen wollen. Bei uns in der Nähe gibt es die »Fertighauswelt« in Wuppertal. Hier stellen 20 Häuseranbieter ihre Häuser aus. Man kann sich alle Häuser in Ruhe ansehen, Informationsmaterial mitnehmen und Beratungsgespräche führen. Wir haben uns einen Sonntag dafür Zeit genommen und haben uns mehrere Anbieter angeschaut. Mit einigen dieser Anbieter haben wir direkt kurze Gespräche geführt, ob unsere Vorstellungen mit ihnen realisierbar wären und ob unsere Traumvorstellung mit unserem Kapital umzusetzen ist. Hier der Link zur  »Fertighauswelt – Wuppertal«

Von jedem Anbieter hat man mindestens einen Katalog oder Heft mit Informationen mitbekommen. Diese haben wir uns nach dem Termin in Ruhe durchgelesen und haben uns dann für zwei favorisierte Anbieter entschieden. Mit diesen zwei haben wir abermals einen Termin vereinbart. In diesem Termin sollten wir unsere Vorstellungen konkretisieren und erste Rechenbeispiele wurden durchgespielt, was realisierbar ist und was nicht.

Wir haben diese Termine vor allem dazu genutzt, um zu schauen, bei welchem Anbieter wir uns wohler fühlen, da sie sich im Preis nicht wirklich unterschieden. Nachdem wir aus dem einen Termin mit dem Satz »Sie kommen eh wieder zu mir, denn die anderen sind sowieso teurer« entlassen wurden, war uns eigentlich schon klar, dass es definitiv Anbieter Nr. 2 wird, wenn dort alles für uns passen würde.

Der Anbieter ist ausgesucht – Und nun?

Mit unserem Wunschanbieter haben wir dann einen weiteren Termin vereinbart. In diesem Termin ging es um Themen wie: Wie groß soll das Haus werden? Wie viele Kinderzimmer sind gewünscht? Wollen wir 1-, ½- oder 2-geschossig bauen? Einfache Garage oder Doppelgarage? Was ist die minimale Grundstücksgröße und was wollen und können wir dafür ausgeben? Bekommen wir die Summe die wir für alles benötigen mit unserem Gehalt finanziert? Was sind die nächsten Schritte?

Tipp: Wir haben bei unserem Anbieter darauf geachtet, dass dieser uns bei der Suche nach einem Grundstück unterstützt. Da wir beide voll berufstätig sind, hatten wir nicht die Zeit privat auch noch nach Grundstücken zu suchen.

Alles in allem hat der Termin fast 4 Stunden gedauert und danach musste man die gerade bekommenen Informationen erst einmal sortieren. Aber man hatte auch das Gefühl, seinem Traum wieder ein Stück näher gekommen zu sein. Unser Berater zeichnete erste Entwürfe vom Grundriss, um uns aufzuzeigen, dass unsere Vorstellungen mit ihm realisierbar sind.

An dieser Stelle muss ich einfach betonen, dass wir sogar Ostersonntags eine E-Mail mit einem neuen Entwurf bekommen haben und das, obwohl wir noch keinerlei Vertrag unterschreiben hatten.

Als der ungefähre Grundriss stand haben wir den Vertrag unterschrieben und die Grundstückssuche konnte beginnen. Wir hatten drei Hauptkriterien, die uns sehr wichtig waren:

  1. wir wollten ein freistehendes Haus bauen können
  2. unser Grundstück sollte möglichst im Grünen liegen
  3. das Grundstück sollte eine Größe von mindestens 600m² haben

Mit diesen drei Kriterien mussten wir ziemlich schnell feststellen, dass es nicht leicht werden würde ein Grundstück zu finden, welches wir bezahlen konnten.

Wir haben uns viele unterschiedliche Grundstücke angesehen und dabei unser Suchgebiet immer mehr ausgebreitet. Angefangen in unserer heutigen Heimatstadt bis hin zu 100 km entfernten Städten wo Freunde, Familie und Verwandte wohnen. Schnell mussten wir feststellen, dass Grundstücke in der Größe in unserer Heimat nicht zu bezahlen sind. Nach guten 5 Monaten haben wir letztendlich doch unser Traumgrundstück gefunden. Einziger Haken: 10 mehrere Meter hohe Bäume die noch gefällt werden müssen. Aber dafür war es preislich unschlagbar und erfüllt unsere gewünschten Kriterien perfekt.

Jetzt heißt es für uns noch auf den Kaufvertrag warten, damit wir dieses wunderschöne Grundstück bald unser eigen nennen dürfen.

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